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Wie aus meiner Pferdeliebe Equimour wurde

Wie aus meiner Pferdeliebe Equimour wurde

Hinter Equimour steht kein Marketingteam und kein Businessplan, der in einem Konferenzraum entstanden ist. Dahinter stehe ich – Svea – und eine Liebe zu Pferden, die begann, bevor ich überhaupt richtig laufen konnte.

Es begann mit einem Shetlandpony namens Max

Mit drei Jahren durfte ich zum ersten Mal Stallluft schnuppern. Auf unserem Familienpony Max, einem Shetlandpony, habe ich meine ersten Runden durch den Wald gedreht. Was als Kinderglück begann, ist geblieben: Die Pferde haben mich nie wieder losgelassen, auch nicht, als das Leben komplizierter wurde.

Zum 18. Geburtstag hat sich dann mein größter Traum erfüllt – mein eigenes Pferd, die Hannoveraner Stute La Vida. Über die Jahre sind zwei Hunde dazugekommen, die heute fest zu meinem Rudel gehören.

Vom Putzplatz zur eigenen Marke

Die Idee zu Equimour ist da entstanden, wo ich die meiste Zeit verbringe: am Putzplatz. Zwischen Striegel, Kardätsche und Mähnenbürste habe ich mich irgendwann gefragt, warum sich etwas, das ich jeden Tag in die Hand nehme, nach billigem Plastik anfühlen muss.

Putzen war für mich nie Pflichtprogramm. Es sind die ruhigen Minuten vor dem Reiten, in denen ich mein Pferd wirklich sehe: wo es empfindlich ist, wo es sich anlehnt, wo es die Augen zumacht. Für genau diese Momente wollte ich Werkzeug, das dazu passt.

Zusammen mit meinem Mann, der meine Leidenschaft für Tiere genauso teilt wie ich, habe ich Equimour gegründet. Aus der Frage am Putzplatz wurde eine Marke: Bürsten aus Rosshaar, Ziegenhaar, Lammfell und Buchenholz, Putztaschen aus veganem Leder und ein Anspruch, der sich bis zur letzten Naht durchzieht.

Namen mit Geschichte

Wer schon einmal bei uns bestellt hat, kennt sie: TORI, MÄXCHEN, VIDI. Das sind keine erfundenen Produktnamen aus einer Datenbank. Es sind die Spitznamen der Tiere, die mich, meinen Mann, meiner Familie & Freunde über die Jahre begleitet haben.

Die Mähnenbürste VIDI trägt ihren Namen zu Ehren von La Vida, meiner ersten eigenen Stute. Jedes Produkt ist damit eine kleine Erinnerung an einen treuen Weggefährten – und das ist mir wichtiger als jeder Markenname, den wir uns hätten ausdenken können.

Worauf ich bei unseren Produkten achte

  • Naturmaterialien statt Massenware: Rosshaar, Ziegenhaar, Lammfell und Buchenholz – Materialien, die seit Jahrhunderten im Stall zuhause sind.
  • Veganes Leder: die Anmutung von Sattelleder, langlebig und pflegeleicht.
  • Jedes Detail ausgewählt: von Pferdemenschen, nicht am Reißbrett.
  • Mit Liebe verpackt: der letzte Handgriff vor jedem Paket, kein Werbespruch.

Pflege als Ritual

Wenn mich jemand fragt, worum es bei Equimour eigentlich geht, lande ich nie bei Borsten und Holzsorten, sondern bei den Momenten dazwischen. Beim Striegeln nach einem langen Tag. Beim weichen Ziegenhaar am Pferdekopf, wenn die Augen halb zufallen. Bei dem Moment, in dem ein Pferd sich fallen lässt, weil es weiß, was gleich kommt.

Genau dafür ist Equimour gemacht: Pflege, die sich anfühlt wie ein Ritual – aus Liebe zum Pferd.


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